Theater & Tanz
Mein Freund, der Wolf
Ein interaktives Klassenzimmerstück für die 5. und 6. Klasse von Bettina Wegenast
Im interaktiven Klassenzimmerstück «Mein Freund, der Wolf» wird das Märchen von Rotkäppchen in die digitale Welt übertragen.
WAS:
Rotkäppchen hat online einen neuen Freund gefunden: den Wolf.
Gemeinsam mit den Schüler*innen bewegt sie sich durch eine Welt zwischen Märchen und Social Media, in der Fragen rund um Mediennutzung, Cybermobbing, Grooming und den Umgang mit digitalen Beziehungen spielerisch verhandelt werden.
Die Schüler*innen sind dabei nicht nur Zuschauer*innen. Durch ihr Mitdenken und Mitgestalten beeinflussen sie den Verlauf des Stücks und erleben, wie ihre Entscheidungen Wirkung entfalten. Dadurch wird ihnen eine Selbstwirksamkeit ermöglicht, welche im Schulalltag zu kurz kommen kann.
Rotkäppchen:
«Ich habe gar nicht gewusst, dass Wölfe soo lieb sein können. Ist er nicht nett?!»
Was tun,
- wenn der Wolf, der eben noch mit jungen Häschen gespielt hat, sein wahres Gesicht zeigt und Rotkäppchen bedroht?
- hangry, wie er ist, ein Foto von ihr im Werwolfsnetz posten will?
- wenn ihre Freund*innen schon ewig nichts mehr von Rotkäppchen gehört haben?
- sie einfach kein Ende findet, weil immer wieder etwas neues Spannendes aufploppt?
- Und warum hat der Gestiefelte Kater einen so fiesen Kommentar zu dem tollen Selfie geschrieben, das Rotkäppchen von sich und den Schüler*innen im Feen-Feed gepostet hat?
FÜR WEN
Das Stück wird für Schulklassen der 5. und 6. Klasse angeboten.
Der Klassenlehrperson bietet das Angebot einen Einstieg bzw. Anknüpfungspunkte für die weitere Medienarbeit.
RÜCKMELDUNGEN VON SCHÜLER*INNEN:
- «Mir hat gefallen, dass Rotkäppchen in der modernen Welt unterwegs ist.»
- «Es war toll, dass so viele Märchenfiguren vorgekommen sind.»
- «Rotkäppchen soll sich ein Hobby suchen, dann ist sie auch nicht mehr so viel am Handy.»
- «Ich fand es gut, dass Themen wie zu viel Zeit am Handy vorgekommen sind.»
- «Ich habe gelernt, dass Theater gar nicht langweilig sein muss.»
RÜCKMELDUNGEN VON LEHRPERSONEN:
Ich wusste nicht, dass meine Schüler:innen so viel Zeit am Handy verbringen.
Das Thema Cybermobbing will ich sicher vertiefen.
Die Begriffe aus dem Glossar waren für die Kinder sehr wertvoll. Sie zu definieren und die Konsequenzen aufzuzeigen gehört ab sofort in meinem Unterricht.
TP-Mappe ist toll!
Maenosphere und Deepfake grassieren auch in meiner Klasse: das waren super Themen.
Links:

Veranstaltender
Theater topoï:log, c/o Katrin Segger
Brunnenwiesenstrasse 12
8610 Uster
0765147346
E-Mail
www.topoilog.ch
Veranstaltungsort
Die Veranstaltung findet im Klassenzimmer mit der vorgegebenen Bestuhlung statt.
Zielpublikum
5. Primarklasse, 6. Primarklasse
Kosten
Gesamtkosten: 700 CHF für 1 Lektion Vorstellung, 1 Lektion Nachbereitung, Dossier für die Klassenlehrperson,
Evaluationsbögen für die Schüler*innen und Klassenlehrperson
Reiskosten anteilig
Veranstaltungsdauer
2 Lektionen (Doppellektion), 3./4. Lektion
Anmeldeschluss
Buchungen laufend möglich
Das Angebot umfasst folgende Leistungen:
• 1 Lektion Theatervorstellung
• 1 Lektion Nachbereitung und Austausch mit den Schüler*innen:
Wie haben sie das Stück erlebt? Und was haben sie Rotkäppchen geraten?
Welche Erfahrungen haben sie mit den angesprochenen Themen wie «Werbung», «Horror-Videos», «Mobbing» und «Grooming» gemacht? Wie gehen sie damit um?
• Evaluationsbogen zur Reflexion 1-2 Tage nach dem Angebot
• Nachbereitungsmappe:
Die Klassenlehrperson erhält eine Nachbereitungsmappe zum Vertiefen der behandelten Themen rund um Medienkonsum und Erfahrungen der Schüler*innen in der virtuellen Welt.
EINBINDUNG IN DEN LEHRPLAN 21
Das Klassenzimmerstück Mein Freund, der Wolf und die Nachbereitung zu den darin aufgeworfenen Themen gliedern sich in den Lehrplan 21 ein.
In dem Fachbereich Medien werden für die Primarschulklassen von der 3.-6. Klasse folgende Ziele festgelegt, die das Stück aufgreift:
- Orientierung in medialen und virtuellen Lebensräumen entsprechend den Gesetzen, Regeln und Wertesystemen
- Vor- und Nachteile direkter Erfahrungen, durch Medien oder virtuell vermittelter Erfahrungen benennen und die persönliche Mediennutzung begründen können
- Folgen medialer und virtueller Handlungen erkennen und benennen (z.B. Identitätsbildung, Beziehungspflege, Cybermobbing)
Vorab Telefonat mit der Schauspielerin
Am Veranstaltungstag abschliessbarer Raum als Garderobe
